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10.01.17

[How-To] Exchange - Mailboxen mit aktivem Forwarding identifizieren

Möchte man mittels PowerShell alle Mailboxen ermitteln, welche an eine andere E-Mailadresse (intern oder extern) forwarden, bzw. redirecten, kann man folgenden Befehl dazu verwenden:

[PS] C:\Windows\system32>foreach ($i in (Get-Mailbox -ResultSize unlimited)) { Get-InboxRule -Mailbox $i.DistinguishedName | where {$_.RedirectTo -or $_.ForwardTo } | fl MailboxOwnerId,Description >> C:\rules.txt }

30.09.15

[How-To] Exchange 2010 - Vollzugriff ohne Automapping einrichten

Ab Exchange 2010 SP1 wird ein Postfach, auf welches man Vollzugriff erhalten hat, per Automapping in Outlook eingebunden.

Dies kann beim Vollzugriff auf viele Postfächer zu erheblichen Leistungseinbußen in Outlook führen.

Möchte man nun das Automapping für bestimmte Postfächer deaktivieren, muss man folgendermaßen vorgehen:

In diesem Beispiel wird der Vollzugriff des Benutzers "Administrator" auf das Postfach von Benutzer "Test1" entfernt:

Remove-MailboxPermission -Identity Test1 -User Administrator -AccessRights FullAccess -InheritanceType All

Nachfolgend wird die Berechtigung für den Vollzugriff wieder erteilt, diesmal jedoch ohne Automapping:

Add-MailboxPermission -Identity Test1 -User Administrator -AccessRights:FullAccess -AutoMapping $false

Beim nächsten Start von Outlook werden die Postfächer, auf welche man Vollzugriff hat, nicht mehr automatisch geöffnet.

12.08.15

[How-To] Programme auf mehreren PCs automatisiert updaten

Da in letzter Zeit sehr viele Sicherheitsupdates für Anwendungen wie beispielsweise Adobe Flash oder Java released werden, stellte sich mir die Frage, wie ich in unserem Unternehmensnetzwerk mit dem geringstmöglichen Aufwand unsere Standardanwendungen per Taskplanner automatisiert patchen kann (das manuelle Patchen von 100+ PCs verursacht einen immensen administrativen Aufwand).

Als Anwendung, welche das Patchen an sich übernimmt, fiel meine Wahl auf Ninite, da diese in der ProVersion sehr viele Funktionen bereithält, welche man per Kommandozeile automatisieren kann.

Darüberhinaus lädt Ninite den jeweiligen Patch für ein Programm einmalig herunter und verteilt ihn dann über das lokale Netz, anstatt dass jeder PC selbständig die Anwendung aktualisiert.

Per Taskplanner lasse ich stündlich ein Skript (ninite_PC.bat) ausführen, welches Ninite auf allen laufenden PCs im Firmennetzwerk ausführt. Um alle laufenden PCs zu erhalten, wird wiederum ein weiteres Skript (running_machines.bat) ausgeführt, welches per Ping alle laufenden Rechner in ein Textfile schreibt. Dieses Textfile wird vom ersten Batchskript als Grundlage für die zu prüfenden und ggf. zu patchenden Rechner benutzt.

Nach Ausführung des Patchvorganges versendet die "ninite_PC.bat" per Powershell-Skript (ninite.ps1) noch eine E-Mail mit einem Patchreport an unser Support-Postfach.


ninite_PC.bat

@echo OFF

rem Variable für Arbeitsverzeichnis setzen

set PFAD=D:\Tools\Ninite

rem ermitteln der eingeschalteten Rechner im Netzwerk

CALL %PFAD%\running_machines.bat

echo.
echo.
cls
echo Running Ninite on responding machines

rem laufende PCs prüfen und patchen

%PFAD%\NinitePro.exe /remote file:%PFAD%\IPs.txt /locale de-DE /silent %PFAD%\report\report_PC.txt /select Acrobat Chrome Firefox Flash "Flash (IE)" Java Reader "Reader DC" Silverlight Skype /updateonly /disableshortcuts /disableautoupdate

rem Report per mail an Support versenden

Powershell.exe  -ep RemoteSigned -File "D:\Tools\Ninite\ninite.ps1"

rem löschen des versendeten Reports

del "%PFAD%\report\report_PC.txt"



running_machines.bat

@echo OFF

set PFAD=D:\Tools\Ninite


echo running_machines.bat
echo Probing alive computers in Local Area Network
echo.
 

ping -n 2 127.0.0.1 > NUL

rem delete old files if existing
echo.
echo.
echo deleting old probing files!
del %PFAD%\ping.txt
del %PFAD%\results.txt
del %PFAD%\IPs.txt

echo.
ping -n 2 127.0.0.1 > NUL

rem pingen der PCs, welche in der machines.txt definiert wurden

echo pinging local workstations
echo.
echo.
for /F "tokens=*" %%A in (%PFAD%\machines.txt) do ping -n 1 %%A >> %PFAD%\ping.txt

echo writing responding machines to results.txt
echo.
echo.

ping -n 4 127.0.0.1 > NUL
CALL :RESULTS

echo writing IPs of alive machines to IPs.txt
echo.
echo.

ping -n 4 127.0.0.1 > NUL
CALL :IPs


:RESULTS

rem entfernen aller nicht benötigten Zeilen der Pingausgabe

rem aaa.bbb.ccc steht hier für IPs, welche gefiltert werden sollen
type %PFAD%\ping.txt | findstr "."  | findstr /v Ping | findstr /v aaa.bbb.ccc | findstr /v Pakete | findstr /v Ca. | findstr /v nicht | findstr /v Verlust | findstr /v Minimum | findstr /v Zeitberschreitung > %PFAD%\results.txt
EXIT /B

:IPs


rem IP-Adressen in temporäre Datei schreiben
for /F "tokens=3" %%i in (%PFAD%\results.txt) do echo %%i >> %PFAD%\IPs_temp.txt
ping -n 2 127.0.0.1 > NUL
for /F "tokens=*" %%A in (%PFAD%\IPs_temp.txt) do CALL :SUB_A %%A
CALL :SUB_B

GOTO :EOF

:SUB_A

rem Doppelpunkte hinter den IP-Adressen entfernen
set str=%1
set str=%str::=%
echo %str% >> %PFAD%\IPs.txt
EXIT /B

:SUB_B

rem entfernen der temporären IP-Liste
del %PFAD%\IPs_temp.txt
EXIT /B



ninite.ps1

Send-MailMessage -from "sender@domain.com" `
                       -to "recipient@domain.com" `
                       -subject "Ninite Report" `
                       -body "Results of Ninite" `
                       -Attachment "D:\Tools\Ninite\report\report_PC.txt" -smtpServer server.domain.com

18.05.15

Email per Powershell versenden

Hier eine kurze Anleitung, wie man in Windows mittels Powershell Emails versenden kann.

Ausführen von Skripten prüfen und gegebenenfalls erlauben: 


C:\> Get-ExecutionPolicy -List
C:\> Set-ExecutionPolicy RemoteSigned


Skript zum versenden von Mails erstellen:

$EmailFrom = "sender@domain.com"
$EmailTo = "recipient@otherdomain.com"
$Subject = "Betreff"
$Body = "Was soll in der Mail stehen?"
$SMTPServer = "smtp.domain.com"
$SMTPClient = New-Object Net.Mail.SmtpClient($SmtpServer, 587)
$SMTPClient.EnableSsl = $true$SMTPClient.Credentials = New-Object System.Net.NetworkCredential("usr", "pass");
$SMTPClient.Send($EmailFrom, $EmailTo, $Subject, $Body)


$EmailFrom, $EmailTo, $SMTPServer, "usr" und "pass" müssen durch die entsprechenden Werte ersetzt werden.

10.12.14

[Exchange] Vollzugriff auf alle Postfächer erteilen

Will man dem Administrator-Konto Vollzugriff auf alle Postfächer erteilen, kann man dies mit dem folgenden PowerShell Befehl bewerkstelligen:

Get-Mailbox | Add-MailboxPermission -User Administrator -AccessRights Fullaccess -InheritanceType all

Postfachberechtigungen entfernen:

Remove-MailboxFolderPermission -Identity Username:\Posteingang -User Username.Zugriff 

Postfachberechtigungen prüfen:

Get-MailboxPermission -Identity Username

11.10.14

Exchange Postfächer mit aktiviertem Forwarding auflisten

Mit dem untenstehenden Befehl kann man sämtliche Postfächer auflisten, welche Weiterleitungen konfiguriert haben.

Mit "Select" wird die Ausgabe außerdem noch angepasst, so dass man den Namen der Mailbox und die Adresse aufgelistet bekommt wohin weitergeleitet wird. DeliverToMailboxAndForward zeigt an, ob die Mailbox nur weiterleitet, oder ob hier auch Mails im entsprechenden Postfach gespeichert werden.

Get-Mailbox | Where {$_.ForwardingAddress -ne $null} | Select Name, ForwardingAddress, DeliverToMailboxAndForward

30.09.14

Exchange Online reply Adresse ändern

Um die Antwortadresse eines Empfängers in Exchange Online zu ändern muss man folgendermaßen vorgehen:


  1. An Exchange Online via Powershell anmelden
  2. set-mailbox -identity user@domain.com -PrimarySMTPaddress replyaddress@domain.com 
 
Sollte "-PrimarySMTPaddress" nicht funktionieren, kann man auch folgenden Parameter verwenden:
-WindowsEmailAddress

15.09.14

Automatisiert Verteilerlisten erstellen und Mitglieder hinzufügen

Um mehrere Verteiler automatisiert zu erstellen und mehrere Mitglieder hinzuzufügen, muss man folgende Schritte befolgen:

1.Windows PowerShell installieren und konfigurieren.
2. Mit PowerShell an Exchange Online anmelden.

=========
Mehrere Verteiler auf einmal erstellen
 
1. CSV Datei vorbereiten um mehrere Verteiler zu importieren und auf lokalem Datenträger abspeichern (z.B.: C:\verteiler.csv ).

Beispiel:
Name, Type
Group1, Distribution
Group2, Distribution

Hinweis: 


Name stellt hierbei den Anzeigenamen der Verteilerliste dar.

 
2. Der untenstehende Befehl muss ausgeführt werden, um die Verteiler zu importieren:


Import-CSV "C:\verteiler.csv" | foreach {New-DistributionGroup -Name $_.name -Type $_.Type}

==========
Mehrere Mitglieder zu den Verteilern hinzufügen
 
1.CSV Datei mit den Benutzerinformationen wie, Display name, Alias, E-mail address, erstellen und auf lokalem Datenträger abspeichern (z.B.: C:\benutzer.csv ).

Beispiel:
Display name, Alias, E-mail address
Member1, member1, member1@contoso.com
Member2, member2, member2@contoso.com

2. Die CSV Datei mittels PowerShell an Exchange Online übermitteln.
Folgendes cmdlet muss dafür ausgeführt werden:


Import-Csv "C:\benutzer.csv" | foreach{Add-DistributionGroupMember -Identity "GroupName" -Member $_.alias}

Hinweis:

GroupName stellt hierbei den Namen des Verteilers dar, wo die Benutzer hinzugefügt werden sollen.

Mailbox Servername via Powershell ermitteln

Möchte man Outlook manuell konfigurieren, benötigt man auch den Namen des Mailboxservers, an welchem man sich anmelden möchte. 

Hat man nun ein Office 365 Konto kann es sich mitunter schwierig gestalten, diesen zu ermitteln.

Relativ einfach geht dies per Powershell.
 
An Exchange Online via Powershell anmelden
 
Die recipient Liste in eine CSV Datei exportieren: 

get-recipient |export-csv C:\recipients.csv

Nun in der CSV Datei nach der ExchangeGuid suchen um den Mailboxnamen zu ermitteln. 

ExchangeGuid + mailbox.outlook.com = Name des Mailboxservers.

Exchange Online Administration mittels Powershell

Mittels Powershell an Exchange anmelden
Powershell mit erhöhten Rechten ausführen
MSOL credentials an Powershell Session übergeben:

$LiveCred = Get-Credential
MS Exchange Session starten:

$Session = New-PSSession -ConfigurationName Microsoft.Exchange -ConnectionUri https://ps.outlook.com/powershell/ -Credential $LiveCred -Authentication Basic -AllowRedirection

Das Import-PSSession cmdlet importiert Befehle (cmdlets, functions und aliases) von einer lokalen oder entfernten PSSession in die aktuelle Session. Man kann jeden BEfehl, den das Get-Command cmdlet in der PSSession finden kann importieren. In diesem Fall werden cmdlets von ps.outlook.com/powershell importiert.

Import-PSSession $Session

Falls die Skripte auf dem Computer nicht ausgeführt werden können, muss der folgende Befehl ausgeführt werden, um die Ausführung von remote Scripts zu erlauben:

Set-ExecutionPolicy Unrestricted

Wenn die Administration von Exchange Online abgeschlossen ist, muss man die Verbindung zu MS Exchange mit dem folgenden Befehl schließen, da sie ansonsten für 15 Minuten offen bleibt, bis sie in einen timeout läuft:

Remove-PSSession $Session

22.08.13

Outlook 2010/2013 manuell mit Office365 verbinden

Hier eine ausführliche Anleitung, wie man Outlook manuell mit Office365 verbindet.


24.05.12

Exchange 2010 - New-MoveRequest schlägt fehl

Fehler:
Fehler bei Active Directory-Vorgang mit DC.DOMAIN.TLD. Bei diesem Fehler ist kein Wiederholungsversuch möglich. Zusätzliche Informationen: Die Zugriffsrechte reichen für diesen Vorgang nicht aus.
Active Directory-Antwort: 00002098: SecErr: DSID-03150BB9, problem 4003 (INSUFF_ACCESS_RIGHTS), data 0
.

Der Benutzer verfügt nicht über die erforderlichen Zugriffsrechte.

Ausführungsversuch eines Exchange-Verwaltungsshellbefehls:
'DOMAIN.TLD/OU/CN' | New-MoveRequest -TargetDatabase 'DATABASE_NAME'

Verstrichene Zeit: 00:00:01



Um diesen Fehler zu beheben, hilft folgender simple Workaround:
Im Active Directory muss beim entsprechenden User unter den erweiterten Sicherheitseinstellungen die Option “Vererbbare Berechtigungen des übergeordneten Objekts einschließen” aktiviert werden.