21.05.14

Hyper-V 3.0 - Kernel Panic durch Hyper-V Treiber

Aktualisiert man eine Hyper-V VM von CentOS 5.5 (oder RHEL 5.5) nach 5.9 oder 5.10, resultiert der nächste Bootvorgang in einer Kernel Panic.

Das gleiche Ergebnis erhält man auch bei der Migration (P2V oder V2V) nach Hyper-V.

Da die Kernel in CentOS bzw. RHEL 5.9 und höher die Version 3.1 der Hyper-V Integration Services Module enthalten, erwartet das System, dass diese beim Booten geladen werden. Da diese Module im 5.5er Kernel nicht enthalten waren, werden sie beim Kernel Upgrade Prozess von mkinitrd nicht erkannt und deshalb im neuen ramdisk Image nicht hinzugefügt.

Um dieses Problem zu beheben, muss man folgendermaßen vorgehen:

  1. Von CentOS (RHEL) Installationsmedium booten
  2. "linux rescue" beim "boot:" prompt eingeben
  3. Alle Dateisysteme im read-write Modus mounten:
    mount --bind /proc /mnt/sysimage/proc
    mount --bind /dev /mnt/sysimage/dev
    mount --bind /sys /mnt/sysimage/sys
    chroot /mnt/sysimage
    cd /boot 
  4. Backup von der Ramdisk erstellen:

    mv initrd-2.6.18-194.32.1.el5.img initrd-2.6.18-194.32.1.el5.old
  5. Neue Ramdisk mit mkinitrd erstellen:

    mkinitrd initrd-2.6.18-194.32.1.el5.img 2.6.18-194.32.1.el5
  6. Server rebooten

15.04.14

HyperV 3.0 - Panic: early exception

Resultiert das Starten einer Linux VM in einer Kernel Panic (early exception 06 rip 10) , kann man dies beheben, indem man für die entsprechende VM NUMA* deaktiviert.



Dieser Fehler tritt bei manchen VM Konfigurationen beim Zuweisen einer bestimmten Speicherkapazität auf oder jedoch beim Zuweisen von CPUs (in unserem Falle 8).

Um NUMA zu deaktivieren geht man folgendermaßen vor.


  1. VM ausschalten
  2. Anzahl der CPUs / Speicher reduzieren bis die Maschine hochfährt
  3. vi /boot/grub/grub.conf
  4. An die Kernelzeile "numa=off" anhängen
  5. VM herunterfahren
  6. Anzahl der CPUs / Speicher auf gewünschten Wert erhöhen




* Non-Uniform Memory Access - Hardware-Konzept für Multi-Prozessor-Systeme, welches jeder CPU einen eigenen Bereich des Arbeitsspeichers zuordnet

19.03.14

TCP/IP Stack neu installieren

Sollte das Protokoll TCP/IP einen Defekt aufweisen, ist es manchmal hilfreich, das Protokoll neu zu installieren.

Dazu muss man folgendermaßen vorgehen:

  1. Geräte Manager öffnen
  2. Ansicht --> Ausgeblendete Geräte anzeigen
  3. Nicht-PNP-Geräte aufklappen
  4. Rechtsklick auf TCP/IP Protocol Driver und deinstallieren
  5. Rechner/Server neustarten
Nach dem Neustart wird der Netzwerkstack neu installiert und mit dem untenstehenden Befehl kann man die in der Registry gespeicherte Konfiguration zurücksetzen.

netsh int ip reset reset.log

29.11.13

DHCP-Datenbank auf einen anderen Server migrieren

Um die DHCP-Datenbank von einem Server zu einem anderen zu migrieren, muss man folgendermaßen vorgehen.

Tätigkeiten am Quellserver:

Sichern der DHCP-Datenbank
netsh dhcp server export C:\dhcp.txt all


DHCP Server anhalten
net stop DHCPServer


DHCP Serverdienst deaktivieren
sc config DHCPServer start= auto

Tätigkeiten am Zielserver:

DHCP Serverrolle installieren


Import der DHCP-Datenbank:
netsh dhcp server import C:\dhcp.txt all

Sollte folgender Fehler auftauchen, muss man die Einträge 006 DNS Server und 015 DNS Domain Name entfernen.
“Error while importing option “6.” “This option conflicts with the existing option “” An Internal Error Occurred.”
Danach den Import noch mal wiederholen.